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Aktien Asien Schluss: Anleger warten ab - Iran-Sanktionen und Handelskonflikt

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Anleger an Asiens Börsen haben sich zum Wochenbeginn weiter zurückgehalten. Die wichtigsten Aktienindizes der Region bewegten sich am Montag nur wenig.

Angesichts der Signale der großen Notenbanken für eine lockerere Geldpolitik bleibt die Stimmung zwar grundsätzlich gut. Andererseits aber stimmte der Konflikt zwischen den USA und dem Iran mit der Ankündigung neuer Sanktionen gegen den Iran durch US-Präsidenten Donald Trump die Investoren vorsichtig.

Zudem richten sich die Blicke bereits auf den G20-Gipfel, in der Hoffnung einer Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Allerdings hatte die US-Regierung nach dem gegen den chinesischen Technologie-Riesen Huawei verhängten Bann fünf weitere Unternehmen und Organisationen aus China auf die Schwarze Liste gesetzt. Dies bedeutet, dass Washington eine Gefahr sieht, dass die Unternehmen ein Risiko für nationale Sicherheitsinteressen der USA bedeuten, oder dazu werden können.

Der CSI 300 , der die 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, legte kurz vor Handelsschluss minimal zu. An der Hongkonger Börse, wo auch ausländische Marktteilnehmer uneingeschränkt handeln können, trat der Hang-Seng-Index zuletzt nahezu auf der Stelle.

In Japan schloss der Nikkei 225 0,13 Prozent höher mit 21 285,99 Punkten. In Tokio waren Aktien der als recht konjunkturrobust geltenden Energieunternehmen besonders gefragt. Zudem griffen die Anleger bei Firmen aus dem Gesundheitswesen und dem Nicht-Basiskonsumgüterbereich zu./la/mis


Quelle: dpa-AFX

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