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AKTIEN IM FOKUS: Drohende Strafzölle könnten Autosektor ausbremsen

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Angesichts einer wieder zunehmenden Unsicherheit im Handelsstreit zwischen den USA und China haben sich Anleger im vorbörslichen Handel bei Autoaktien und Zulieferern zurückgehalten. Die Kurse von Infineon , Continental , Daimler , BMW und VW gaben zwischen 0,5 Prozent und 0,9 Prozent nach im Vergleich zu den jeweiligen Xetra-Schlusskursen am Freitag nach den jüngsten kräftigen Kursgewinn.

"Donald Trump schlägt bezüglich des Handelsdeals vorsichtige Töne an", schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Es sei wie so oft in den vergangenen Monaten: Die Hoffnung der Börsianer auf einen schnellen Abschluss eines Deals zwischen beiden Staaten werde "wieder einmal bitter enttäuscht".

In dieser Woche steht in Washington die Entscheidung an, ob die von den USA seit Monaten angedrohten Strafzölle auf EU-Autoimporte tatsächlich erhoben werden. Der scheidende EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gab sich jüngst gelassen. Er nannte sich einen "vollinformierten Mann", als er sagte: "Er (der US-Präsident) wird es nicht machen."/bek/jha/

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Quelle: dpa-AFX

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